NPD Bezirksverband Rhein-Main

Politisches Lexikon

Abendland

Sich auf Artverwandschaft, Seelenleben, Sprache, Kunstformen und Brauchtum stütztende Völker, die durch ihr germanisches, romanisches (und christliches) Erbe zu einem Kulturraum vereint sind. Selbst ein Kind erkennt, daß Muslime hier fehl am Platze sind.

Autarkie

(Aus dem Griechischen: "Selbstgenügsamkeit") Autarkie bezeichnet das berechtigte Streben einer Nation nach weitestgehender Selbstversorgung, damit es unabhängig sein und bleiben kann. Autarkes Streben ist das Gegenteil von Globalismus. Vollständige Autarkie ist nicht gänzlich zu erreichen. Grundsätzlich aber ist es die Pflicht eines unabhängigen Staates, sich durch weitestgehende Autarkie seine Freiheit und Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Streben nach Autarkie des Nationalstaates ist ein Grundanliegen von Nationalisten.

Autorität

(Lat. "autoritas" = Macht, die auf Ansehen beruht und keiner Gewalt bedarf.) Die Autorität einer Persönlichkeit ergibt sich aus Leistung und Haltung. Autorität, ein Teil der Staatsgewalt, begründet sich aus den mythischen Ursprüngen der Nation. Autorität der nationalistischen Bewegung in der Politik der Nation soll auf Sachverstand, Uneigennützigkeit und „Sozialismus der Tat” beruhen.

Demokratie

(Griech. „demos” = Volk, „kratie” = Herrschaft) Demokratie will die Regierung des Volkes durch das Volk sein. Der Grundgedanke: „Einsatz des einzelnen für das Ganze unter Berücksichtigung des Mehrheitswillens”. Demokratie ist im übrigen eine Bezeichnung für eine Vielzahl verschiedener, sich teilweise vollständig entgegenstehender Vorstellungen von Herrschafsübertragung und -ausübung. Demokratie in Verbindung mit Versatzstücken des Liberalismus („Demoliberalismus”) führt oft zur Überbetonung des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft, sowie der Über- lieferung seines Volkes. Ohne leistungs- und gemeinschaftsorientierte Eliten ist das demokratische Vorbild kaum lebensfähig. Wesentlich für eine wirkliche Demokratie ist der Gedanke der Gleichberechtigung aller Staatsbürger, sowie die Gleichheit vor dem Gesetz (was nicht „allgemeine Gleichheit” bedeutet!). Eine Demokratie ist dann lebensfähig, wenn sie sich auf einen Volksstaat stützen kann, den nationalen Willen nicht zerstört, vordemokratische Überlieferungen und Bindungen anerkennt, offen ist zur Einbeziehung neuer Gedanken und Entwürfe in seine Grundordnung, sowie die Fähigkeit, eine Elite zu bilden, einzusetzen und stets schöpferisch wiederherzustellen. Man beachte die Auffassung des niederländischen Geschichtsforschers Johan Hutzinga: „Erst die Beimengung eines aristokratischen Elementes macht die Demokratie lebensfähig. Fehlt dieses Element, so läuft sie stets Gefahr, an der Unkultur der Massen zugrunde zu gehen.” Eine Demokratie muß sich daran messen lassen, wie sie den Ernstfall meistert. Dazu sagt der Publizist Gerd-Klaus Kaltenbrunner: „Im Ernstfall kommt es nicht so sehr darauf an, ob Demokratien hinreichend demokratisch sind, sondern ob sie auf fähige, kompetente und mitreißende Minoritäten zurückgreifen können.”

Deutsche

Oft gefragt
Wer ist denn ein Deutscher? Was versteht die NPD unter "Volk"?

- Deutscher ist, wer deutscher Herkunft ist und damit in die ethnisch-kulturelle Gemeinschaft des deutschen Volkes hineingeboren wurde. Eine Volkszugehörigkeit kann man sich genausowenig aussuchen wie die eigene Mutter. In ein Volk wird man schicksalhaft hineingepflanzt; in eine Volksgemeinschaft kann man nicht einfach ein- oder austreten wie in einen Sportverein, man wird in sie hineingeboren. Im Ausland wird man immer als Angehöriger eben dieses Volkes wahrgenommen, ob dies einem paßt oder nicht. Ein Afrikaner, Asiate oder Orientale wird nie Deutscher werden können, weil die Verleihung bedruckten Papiers (eines BRD-Passes) ja nicht die biologischen Erbanlagen verändert, die für die Ausprägung körperlicher, geistiger und seelischer Merkmale von Einzelmenschen und Völkern verantwortlich sind. Längst ist erwiesen, daß das Erbliche bei Einzelnen wie bei Völkern und Rassen (als evolutionsbiologischen Lebensordnungen verwandter Menschen) gleichermaßen für die Ausbildung körperlicher wie nicht-körperlicher Merkmale verantwortlich ist. Angehörige anderer Rassen bleiben deshalb körperlich, geistig und seelisch immer Fremdkörper, gleich wie lange sie in Deutschland leben, und mutieren durch die Verleihung bedruckten Papiers nicht zu germanischstämmigen Deutschen.

- Der Begriff ‚Volk‘ bezeichnet eine geschichtlich gewachsene Sprach- und Kultur-, Schicksals- und Abstammungsgemeinschaft. ‚Volk‘ ist die Lebensgemeinschaft körperlich, geistig und seelisch verwandter Menschen, die sich zu einem nationalen Solidarverband entwickelt hat. Alle Versuche, die Existenz von Völkern als identifizierbaren Schicksals- und Herkunftsgemeinschaften zu leugnen oder zu relativieren, sind von der Geschichte widerlegt worden. Der Mensch lebt in Völkern. Völker sind Lebenstatsachen, die zwischen den abstrakten Polen von ‚Mensch‘ und ‚Menschheit‘ angesiedelt sind und trotz der prinzipiellen Ungleichheit der Menschen einen konkreten Lebensverband gleichartiger Menschen darstellen (durch gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte, Tradition, Mentalität und Abstammung).

- Deutscher ist, wer deutsche Eltern hat, also wer deutscher Abstammung ist. Deutsch ist eine ethnische Herkunftsbezeichnung und keine Bezeichnung des momentanen Wohnortes oder des Passes. Seit dem frühen 10. Jahrhundert kann man von einem Deutschen Reich sprechen (der Sachse Heinrich I. wurde 919 deutscher König). Dieses frühmittelalterliche Reich wurde von den deutschen Stämmen der Franken, Sachsen, Bayern, Schwaben, Thüringer und Lothringer getragen, die Nachfahren germanischer Stämme sind. Deutscher ist man von Geburt (oder eben nicht), aber man wird es nicht (durch Annahme eines Passes). Seit dem Inkrafttreten des neuen Staatsbürgerschaftsrechtes 2000 dürfen aber Millionen Fremde in unserem Land Staatsbürger-‚Glücksrad’ spielen nach dem Motto: Ich nehme das Auto, den Fernseher und den deutschen Paß. Das darf nicht sein – Staatsbürgerschaft muß an die Volkszugehörigkeit gebunden sein, für Europäer können Ausnahmen gemacht werden.

Dritte Position, Dritter Weg

Weltanschauliche Grundvorstellung jenseits von Marxismus und Liberalismus. Grundlage ist das wirkliche Menschenbild von Nationalisten. Der Dritte Weg will die Widersprüche Klasse und Nation überwinden, liberalistische Gleichmacherei wie marxistischen Kollektivismus erübrigen. Leitgedanke ist die Regel des „preußischen Sozialismus”: „Jedem das Seine!”

Elite(="Auslese")

Das Dasein von Eliten widerspricht dem liberalistischen Grundgedanken der angeblichen Gleichheit aller Menschen. Es ist jedoch offensichtlich, daß die immer mehr dem einzelnen unübersichtlich gewordene „Gesellschaft” in wachsendem Maße auf leistungswillige und uneigennützige Eliten angewiesen ist. Eliten können erstarren und schmarotzerhaft werden, wenn sie nicht offen für neue Einfälle und für begabte Aufsteiger sind. Man denke an den bestechlichen und verdorbenen französischen Adel vor der Revolution von 1789. Gutes Gegenbeispiel: Der preußische Staat und sein Adel als Bestandteil einer Führungselite. Hier konnte z.B. der begabte Bauernsohn Gerhard Scharnhorst, vom preußischen König geadelt, in die höchsten militärischen Stellungen aufsteigen.

Europa

An sich ein rein erdkundlicher Begriff: Er meint die westliche Halbinsel des eurasischen Großkontinents. Diese war in geschichtlicher Zeit Raum des kulturellen Aufstiegs einer Reihe verwandter weißer Völker. Die Vorstellung einer politischen oder gar kulturellen Einheit Europas wird von Ideologien wie dem Christentum oder dem Liberalismus dazu mißbraucht, künstliche Großräume zu schaffen und gewachsene Kulturen imperialistisch zu vernichten. Heute ist Europa die verschleiernde und beschönigende Bezeichnung für einen Lehnsstaat der „Westlichen Wertegemeinschaft” und des internationalen Kapitalismus. Anstelle der Schaffung einer widernatürlichen „Nation Europa” ist es erklärtes politisches Ziel des europäischen Nationalismus, die Völker des europäischen Subkontinents in ihrer Eigenart und Besonderheit zu erhalten. In ihren angestammten anthropologischen und kulturellen Gemeinsamkeiten sollten die europäischen Völker in schöpferischen Wettbewerb treten. Ein Europa der Völker bzw. Nationen wird als Kraftzentrum gegen ideologisch wie biologisch raumfremde Kräfte angestrebt. Ein „Europa der Bosse und Bonzen” nach Maastricht ist das Gegenteil dessen, was Nationalisten wollen.

Faschismus

(„Fasces” waren im alten Rom sinnbildliche Rutenbündel, die Äxte als Zeichen der Amtsgewalt enthielten und die den Amtsträgern voran getragen wurden.) Heute ist Faschismus eine kaum noch aussagekräftige Totschlage-Bezeichnung zur Ausschaltung politisch Andersdenkender. „Jeder ist heute für irgend wen ein Faschist”. Der Faschismus war ursprünglich in Anknüpfung an altrömische Traditionen eine Erneuerungsbewegung im liberalistisch heruntergewirtschafteten Italien nach dem Ersten Weltkrieg. Faschismus und Nationalsozialismus, aber auch Faschismus und Nationalismus sind nicht gleich. Der Faschismus betont sehr stark die Rolle des Staates, oft zu Lasten der des Volkes. Es wäre angebracht, aus dem Zeitabschnitt des Faschismus Schlüsse zu ziehen, aus den Verfahren, die romanische Staaten wie Italien, Portugal, Spanien, gerade durch zeitweilige Ausschaltung liberalistischer und marxistischer Positionen, zu zeitweiliger Blüte verholfen haben.

Gemeinschaft

Aristoteles sagte: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.” Gemeinschaft im Sinne der Volksgemeinschaft ist mehr als eine „offene Gesellschaft”. Sie wird dem natürlichen Aufbau eines Volkes gerecht, indem sie die verschiedenen Abstufungen an Alter, Fähigkeit, Bildung, Schutzbedürftigkeit usw. anerkennt, und in ein System von Solidarität bringt. Eine Gemeinschaft bedarf einer selbstlosen Elite. Die Gedanken einer Gemeinschaft wurzeln in der Überlieferung eines Volkes, die sich in den Identität stiftenden Wahrzeichen (Fahnen, Wappen, Reichsadler usw.) ausdrücken.

Gesellschaft

Gesellschaft könnte man als liberalistisches Verfallsprodukt einer Volksgemeinschaft bezeichnen. Hauptwiderspruch einer Gesellschaft ist der Gegensatz zwischen Identität und Entfremdung des einzelnen, durch die herrschende Verbrauchs- und Wegwerfkultur, sowie die Bevormundung durch die Medien. Gesellschaft statt Nation oder Volksgemeinschaft ist Voraussetzung pluralistischer und entartender Entwicklungen hin zu „One World“ und Globalisierung. Sie stellt die Weichen zu einer zukunftsunfähigen, herkunftsvergessenen multikulturellen Gesellschaft.

Gleichheit

Die Falschthese von der „Gleichheit aller Menschen von Geburt an” ist Grundlage des Internationalismus und „One World“-Ideologie. Ursprung von der Ideologie der Gleichheit ist der Neid auf Tüchtigere bzw. der dumpfe Zusammenhalt der Nullen gegen die Ziffern. Gleichberechtigung vor dem Gesetz, Möglichkeitengleichheit im Beruf und im öffentlichen Leben sowie die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter haben nichts mit der Gleichheitslehre zu tun. Sie werden von volkstreuen Nationalisten bejaht. Persönliche Freiheit und Gleichheitslehre stehen jedoch in unüberbrückbarem Gegensatz zueinander. Das stellt den Hauptwiderspruch innerhalb demoliberalistischer Systeme dar.

Globalisierung

Globalisierung ist das Bestreben des internationalen Kapitalismus, möglichst einheitliche, den Gewinn steigernde Rahmenbedingungen zur Heranschaffung von Arbeitskräften, zur Ausbeutung der Rohstoffe sowie zum monopolistischen Warenabsatz zu schaffen. Die weltweite Arbeitsteilung, ohne Rücksichtnahme auf gewachsene regionale Strukturen, hat ein verflochtenes System von Abhängigkeiten bewirkt, ebenso die Zerstörung eigenständiger regionaler und nationaler Lebens- und Wirtschaftsformen.

Imperialismus

(Lat. „imperium” = Herrschaftsgebiet, Machtbereich) Imperialismus bezeichnet das Fremdherrschaftsbestreben. Deshalb ist der Imperialismus der unversöhnliche Gegenspieler des Nationalismus. Geschichtlich begegnet der Imperialismus meist als Kolonialismus. Die Entwicklungen zur Globalisierung aller wirtschaftlichen und kulturellen Äußerungen der Völker sind heute weltweit zu spüren. Sie werden betrieben vom Medien- und Kulturimperialismus weltweiter Kapitalanliegen. Die Abwehr des heutigen Imperialismus der „Westlichen Werte” ist nur durch überregionale Zusammenarbeit volkstreuer Nationalisten verwandter Völker möglich.

Internationalismus

Internationalismus ist der Versuch, weltweit die Völker, ihre Wirtschaft und ihre überlieferten Lebensweisen zu beherrschen, umzuformen, und um des Gewinns willen auszubeuten. Internationalismus ist das Gegenstück des Nationalismus: Er behauptet, daß alle Menschen auf der Erde gleich seien, gleiche Anliegen hätten sowie in „allmenschlicher” Solidarität zueinander stünden. Liberalismus, Marxismus sowie die christliche Falschlehre entwickelten gleichermaßen internationalistische Ziele und Vorstellungen. Wesentliches Werkzeug des Internationalismus sind heute die „Vereinten Nationen” und ihre Lehre der Globalisierung.

Kapitalismus

Im Kapitalismus sind die Produktionsmittel sowie der Apparat der Güterverteilung in Privatbesitz. Der Eigentümer (der Kapitalist, dem das Kapital gehört) kann sie willkürlich und zu Lasten der Gemeinschaft anwenden. Sein Ansporn ist der Gewinn. Dem Kapitalismus sind spekulative Teile wie Börsenhandel, Investmentfonds usw. eigen. Die Entwicklung vom privaten Unternehmer hin zu ungenannten, weltweiten Kapitalansammlungen, deren einziger Zweck schrankenloser Gewinn ist, ist unübersehbar. Längst schon vertreten multinationale Konzerne keinerlei nationale oder gemeinschaftsgebundene Einstellungen mehr. Die Kapitalkonzentration bei einigen weltweit tätigen Multis gefährdet das Dasein freier Völker, und bereitet der „One World“ den Boden.

Klasse, Klassenkampf

Als Klasse wird eine Gruppe von Menschen verstanden, die in gleicher sozialer Lage sind. Die Vorstellung vom unversöhnlichen Kampf der Klassen gegeneinander in dialektischen Schritten ist im Marxismus von zentraler Bedeutung: Der „Arbeiterklasse” werden gleiches Bewußtsein und gemeinsame materielle Anliegen unterstellt. Geschichte ist nach Karl Marx die Geschichte von Klassenkämpfen, nicht die von Völkern und bedeutenden Persönlichkeiten. Das vermindert Geschichte auf rein ökonomische und selbstbezogene Abläufe. Der Marxismus verkennt die Geschichtsmächtigkeit biologischer Gruppen (Stamm, Volk, Nation) und überschätzt die „Klassensolidarität” bei weitem. Die Bedeutung von Volkstreue, selbstloser Weltanschauung sowie von nichtmaterialistischer Bindung vieler Menschen verkennt der Marxismus genauso wie den Stellenwert der biologischen, geschichtlichen, kulturellen und seelischen Einbindung der Menschen aller „Klassen” in die Volksgemeinschaft.

Kultur

Die Gesamtheit der sprachlichen, musischen, bildnerischen und gestalterischen Hervorbringungen eines Volkes aus dem Schatz seiner Überlieferung und seiner empfindungsvermögenden Selbstbestimmung. „Kultur ist das Ergebnis der schöpferischen Auseinandersetzung von Menschen und Menschengruppen mit ihrer eigentümlichen Umwelt. Sie ist ein geschichtlicher Vorgang, in dem alle Lebensbereiche einbezogen sind. Durch Kultur werden zwischenmenschliche Normen festgelegt, die das Zusammenleben regeln. Kultur ist das Bindeglied, das Einzelmenschen zu Gemeinschaften verschweißt.” (Jörg Hähnel) Im Übergang einer Kultur werden überlieferte und vorbildliche kulturelle Ausdrucksformen der Nachwelt übergeben. Sie setzen die Maßstäbe, die die Weiterentwicklung einer Volkskultur begleitet und den Überlieferungsabbruch verhindert. Jede Generation hat sich auf das Neue mit der kulturellen Überlieferung ihres Volkes schöpferisch auseinanderzusetzen. Das ist das beste Hilfsmittel gegen kulturelle Empfindungslosigkeit, volksfremden „Kunstbetrieb” von Betrügern sowie gegen mediengesteuerte Zerstörung der Volkskultur durch „multikulturelle” Bestrebungen.

Liberalismus

Der Liberalismus sieht in der „freien Entfaltung” einzelner Anlagen und Kräfte (meist zu Lasten der Gemeinschaft) die alleinige Gewähr für den dauernden Fortschritt auf allen Gebieten menschlichen Zusammenlebens. Er erstrebt einen „Staat”, der den pluralistischen Gruppen in einem Volk nur noch einen formalen Rahmen setzt, und sich aus der Lenkung der Wirtschaft wie aus der sozialverpflichteter Betriebe (wie Bahn, Post, Fernmeldewesen usw.) zurückzieht. Der Liberalismus will wirtschaftliche Anliegen sowie die Freiheitsrechte des einzelnen fördern. „Menschenrechte” sowie „freies Spiel der Kräfte” sollen den Vorrang vor der Volksgemeinschaft besitzen. Die Staatsgewalt wird im Liberalismus durch Gewaltenteilung beschränkt. Die „freie Marktwirtschaft”, uneingeschränktes eigensüchtiges Wirken der Kapitalisten, wird der staatlichen Einflußnahme und der sozialen Gesamtverantwortung (Solidarität) entgegengesetzt. Wesentliche Teile des Liberalismus sind: Individualismus, Milieutheorie (bestimmender Einfluß der Umwelt auf den Einzelnen), Gleichheitslehre und die Lehre vom freien Spiel der Kräfte in Wirtschaft und Gesellschaft. „Am Liberalismus gehen die Völker zugrunde”, urteilte zutreffend Arthur Moeller van den Bruck. Nationalisten setzen liberalistischen Falschlehren die Auffassung vom Staat als Wahrer des Ganzen, als Träger der Volksgemeinschaft, gegenüber.

Lobby

(Amerikan.: „Vorraum des Parlaments”) Als Lobby bezeichnet man eine außerparlamentarische Gruppe, die das Parlament zugunsten ihrer Sonderanliegen beeinflussen will. Ein von Lobbyisten abhängiges Parlament kann natürlich die „freie Willensbildung” der gewählten Abgeordneten nicht mehr verfassungsgemäß wahrnehmen. Der Demoliberalismus wird vom Lobbyismus rasch an die Grenze des dauernden Verfassungsbruches gebracht. Der hohe sittliche Anspruch, den die Liberalisten dem Parlament zubilligen, gerät durch die bestechlichen Lobbyisten zum Trauerspiel.

Marxismus

Falschlehre des Karl Marx, deren politische Verwirklichung in den letzten Jahrzehnten mehr Menschenleben gefordert hat als jede andere Wahnlehre. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Marxismuslehre auch als Kommunismus oder fälschlicherweise gar als Sozialismus bezeichnet. Marx ging davon aus, daß die ökonomischen Verhältnisse die ausschlaggebenden Triebkräfte der „gesellschaftlichen” Entwicklung darstellen. Geschichte sei eine Geschichte von Klassenkämpfen. Der Staat sei nur Niederlassung der Aus beuter der Arbeiterklasse. In der Schlußentwicklung könne der Staat verschwinden, und der weltweiten klassenlosen Gesellschaft Platz machen. Der Marxismus mißachtet alle biologisch-anthropologischen Gebundenheiten der Menschen ebenso wie das Wirken der Nationen in der Geschichte. Neid und Eigensucht werden gefördert, um die „Revolution” herbeizuführen. Dabei wurde die „soziale Gleichstellung” stets versprochen, in der Geschichte des „real existierenden Sozialismus” aber nirgendwo auch nur annähernd hergestellt. Der Marxismus übersieht, daß die Menschen in allen Bereichen grundverschieden sowie ungleich sind und keine „klassengebundenen” gemeinsamen Anliegen und Verhaltensweisen kennen. Das Scheitern der auf marxistischer Grundlage verfaßten Ostblockdiktaturen hat die Wahnlehre des Marxismus nicht selbsttätig erledigt. Gleichheitsgedanke, Klassenverständnis, Materialismus und sozialer Neid sind auch heute noch eine Gefahr für die Errichtung eines Volksstaates.

Materialismus

Vorstellung, daß alles Bestehende ausschließlich durch Stofflichkeit (Materialität) bestimmt sei. Leugnung jeden Deutungsversuches durch idealistische und geistige Kräfte.

Menschenbild (wirkliches Menschenbild)

Weltanschauliche Bewertungsgrundlage: Wie ist die Beschaffenheit des Menschen? Ist er von Natur aus gut oder böse? Welche Folgerungen zieht eine Ideologie daraus für die Gestaltung des menschlichen Zusammenlebens? Welche menschlichen Verhaltensweisen (etwa: Gewaltbereitschaft, Zugehörigkeitsverhalten, Streben nach Rangordnung und Solidarität in der Gemeinschaft) werden als gut oder schlecht oder gar als „verdammenswert” angesehen? Von Belang für die „politische Kultur” sind heute das christliche, das liberalistische sowie das marxistische Menschenbild. Diesen ersichtlich an der Wirklichkeit gescheiterten Vorstellungen, die unsere Völker fast lebensuntüchtig gemacht haben, stellen wir Nationalisten das wirkliche Menschenbild gegenüber. Dieses bindet sich an naturwissenschaftlich erhärteten Tatsachen (etwa der Verhaltensforschung und biologischen Anthropologie), und überwindet waghalsige Vorstellungen (nach ideologischen Vorgaben rein verallgemeinernd hergeleitete Einfälle ohne Wirklichkeitsbezug). Das wirkliche Menschenbild trägt der biologischen Grundlage, der Gemeinschaftsgebundenheit und der Überlieferung der Menschen und ihrer natürlichen Ordnungsform, sowie den Völkern, Rechnung.

Menschenrechte

Vorstellung, daß allen Menschen Würde und gewisse Grundrechte angeboren seien. Diese Rechte werden rein individualistisch ausgelegt. Diese liberalistische Vorstellung wird heute vom Imperialismus der „Westlichen Wertegemeinschaft” oft als Vorwand benutzt, die Unabhängigkeit freier Nationen durch Eingriffe in ihre ureigensten inneren Angelegenheiten zu schmälern oder abzuschaffen. Diese Vermengung von Politik (die nationale Anliegen zu vertreten hat, und zu gesundem Eigennutz zugunsten des Volkes verpflichtet ist) und einer „Moral”, die heuchlerisch erscheinen muß, da sie von ehemaligen Sklavenhaltern, Indianermördern und Atombombenabwerfern vertreten wird, stützt sich auf die Werkzeuge der Medienbevormundung im Weltmaßstab sowie auf die „political correctness”. Die Lehre der Menschenrechte sind wichtiger Hebel des Internationalismus zur Schaffung der „One World“, unter Zerstörung gewachsener kultureller und ökonomischer Strukturen. Nationalisten erkennen an, daß Menschenrechte des einzelnen im Rahmen der Volksgemeinschaft bedeutungsvoll sind. Volksgruppenrechte und die Stärkung nationaler Souveränität haben allerdings die Gefahren eines einseitigen Individualismus abzufangen.

Multi

Kurzbezeichnung für multinationale Konzerne, für internationalistische kapitalistische Finanz- und Wirtschaftsansammlungen, die sich nicht an Völkern und ihre Anliegen binden, sondern am schrankenlosen weltweiten Gewinn. Im Zuge liberalistischer „One World“-Vorstellungen sind die Multis die Befürworter und Nutznießer der Globalisierung.

Multikulturell

Schlagwort für ein angeblich mögliches und gut zu bewertendes Nebeneinander verschiedenster kultureller Formen und Lebensweisheiten zahlreicher Nationen auf dem Boden einer nationalen Einheit, in einer „Gesellschaft”. Diese Vorstellung mißachtet das Recht eines Volkes, in seinem Lebensraum ausschließlich seiner eigenen Überlieferung und Lebensgestaltung Raum zu geben, und bereitet (offen oder verdeckt) der Wahnvorstellung der „One World“ den Boden. Die freiwillige Abschottung einzelner Volks-gruppen in bekannten Einwanderungsländern (z.B. USA) voneinander, sowie die Entstehung von aus Volksgruppen zusammengesetzter Banden in allen Einwanderungsländern, ist bester Beweis für die Undurchführbarkeit echter „Multikulturalität”. Gerade Kultur ist nur volksbezogen möglich, eine Kultur aus Versatzstücken verschiedenster Überlieferungen verliert alle Maßstäbe und hat keine Identität stiftende Aufgabe in einer Gemeinschaft mehr. Nationalisten lehnen die Zusammenschließung fremder Kultur- und Volksteile in die Nationalkultur ab. Sie sind bestrebt, nationale Eigenart auch der Fremden zu erhalten; schon deshalb, damit eine spätere Rückführung der Fremden in ihre angestammte Heimat nicht verbaut wird.

Mythos

Erberinnerung und gemeinschaftliches Bewußtsein eines Volkes, das Bewußtsein gemeinsamer Herkunft und gemeinsamen Schicksals, verdichten im Mythos Sinnbilder zum Gemeinschaft stiftenden Besitz einer Nation.

Nation, Nationalismus

Ein Volk wird zur Nation, wenn es sich seines politisch-kulturellen Eigenwertes bewußt wird, und sein Dasein als selbständige sichtbare Ganzheit bejaht. Das Volk liefert dazu den biologisch, geschichtlich und kulturellen Ausgangspunkt. Wesentlich für die Errichtung einer Nation ist das Vorhandensein eines Staatsgebietes. „Der Nationalismus ist die politische Ausprägung des Territorialverhaltens und dient der Arterhaltung, also einem biologischen Grundprinzip. Nationalismus ist Fortschritt im Sinne der Evolution.” (Gerd Waldmann) Nationalismus ist das Streben politisch bewußt gewordener Völker nach Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Freiheit und Einheit.

One World

Wahnvorstellung von einer möglichen „Eine Welt”, eines Weltstaates mit Welt-Innenpolitik. Die falsche Vorstellung wird gespeist durch den Glauben an eine „Menschheit” ohne Bindungen und Überlieferungen. Werkzeug des Imperialismus zur Schaffung der „One World“ sind die „Vereinten Nationen”. Die ideologische Leimrute zur weltweiten Durchsetzung der „Westlichen Werte” sind die „Menschenrechte“.

Politik

Aufgabe der Politik ist, die beiden natürlichen Wesenheiten des Menschen als Einzel- wie als Gemeinschaftswesen miteinander zu verbinden, und die Beziehungen der Menschen untereinander zu regeln. Politik umfaßt die Staatslehre wie auch die Staatskunst. Der Realpolitiker (etwa Bismarck, Salazar) bindet sich am Möglichen („Politik ist die Kunst des Möglichen”, Bismarck). Der an „Moral” und „Ideologie” gebundene liberalistische Politiker stellt an alle Welt unerfüllbare Forderungen, die insgesamt meist zu Lasten seines eigenen Volkes gehen.

Rasse

Aus der Biologie stammende Bezeichnung für Menschen und Tiere gleicher Abstammung und sehr verwandter erbfester Anlagen. Rasse ist die Untergruppe einer Art. Die „Menschheit” wird in drei Großrassen eingeteilt: Die mongolide, die europide und die negride Großrasse. Die europide Großrasse wird im allgemeinen in folgende Unterrassen gegliedert: Fälische (dalanordische), nordische, osteuropide (ostbaltische), ostische (alpine), dinarische und westische (mediterrane) Rasse. Diese Unterrassen bestehen in reiner Form nirgendwo. Die jeweilige kennzeichnende Zusammensetzung aus Unterrassen gibt den europäischen Völkern ihre unverwechselbaren Nationaleigenschaften. Rasse ist nicht ruhend, sondern ein langer biologisch-geschichtlicher Vorgang. Rassen entstehen durch Mutation, Isolation und Auslese. „Rasse ist eine Menschengruppe, welche bei allen ihren Vertretern ein in der Hauptsache gleiches leiblich-seelisches Bild zeigt.” (Hans F. K. Günther, bedeutender Anthropologe).

Region, Regionalismus

Region: Stammesmäßig geprägte Landschaft mit enger kultureller und wirtschaftlicher Verflechtung (Verkehrsgemeinschaft). Regionalismus: Die Gliederung eines Staates in selbstverwaltete Regionen, als Bundesstaat (das Gegenstück zu diesem auch Föderalismus genannten Ordnungsgrundsatz: Zentralismus). Bei aller Anerkennung seiner kulturellen Bedeutung spielt der Regionalismus politisch eine untergeordnete Rolle, und hat sich der Zentralgewalt des Reiches unterzuordnen. Der Seperatismus als politische Entartung des Regionalismus wird vom Nationalismus auf das Schärfste bekämpft.

Reich

„Reich” ist nicht einfach „Staat”. Das Reich war jahrhundertelang europäische Ordnungsmacht. Es spiegelte die gemeinsame mythische Wurzel der europäischen Völker indoeuropäischer Sprache und alteuropäischer Kultur. Die Wiederherstellung des Deutschen Reiches ist wichtigste Aufgabe der deutschen Nationalisten. Die Wiederherstellung des Reiches („restauratio Imperii”) gewährt den kleineren europäischen Völkern Hilfe gegen raumfremde Ideen und Imperialismen. „Gesunde Familien, lebendige Gemeinden und selbstbewußte Stämme werden die unerschütterliche Grundlage des Neuen Reiches bilden. Das Reich ist also die Vision unseres Volkes, die das Gegenstück zu seinem Mythos bedeutet. Das Reich der Zukunft soll der Stammes-Gliederung und den geschichtlich gewachsenen Regionen Deutschlands Rechnung tragen, und eine starke Zentralgewalt erhalten.

Solidarität

Bewußtsein der Zusammengehörigkeit in einer Gemeinschaft, und die Bereitschaft, gegenseitig füreinander einzustehen. Der Nationalismus versteht unter Solidarität die Bereitschaft eines Volkes zur Volksgemeinschaft, sowie die enge Verbindung als nationale Kampf- und Tatgemeinschaft. Der Marxismus behauptet die Solidarität der Klassen (reine Übereinstimmung selbstbezogener Einzelanliegen zu Lasten der Gemeinschaft). Der Liberalismus bewirbt die Übereinstimmung aller in einer „Gesamtgesellschaft”. Das führt zur Überbetonung der Selbständigkeit des einzelnen.

Souveränität

Höchste, von niemandem abhängige Herrschaftsgewalt. Träger der Souveränität ist der von der Nation getragene Staat. Der Staat ist unabhängig von anderen Staaten und kann völkerrechtlich gültige Verträge abschließen. Innerer Gesichtspunkt der Souveränität: Der Staat, die Nation, hat das Recht, Staatsform und Verfassung selbst zu bestimmen, und eigenes Recht zu setzen. Internationalismus und Globalisierung sowie der Imperialismus der „Westlichen Wertegemeinschaft” im Schlepptau der USA gefährden die Souveränität der Völker in hohem Maße.

Sozialismus

(Lat. „socius” = Genosse) Der Sozialismus erstrebt eine gerechte Teilhaberschaft am Ganzen, durch Umgliederung von Eigentumsverhältnissen und Vermögensbildung. Die Vorherrschaft der Politik verhindert wirtschaftliche Sonderrechte und Ungleichgewichte und schafft Leistungsgerechtigkeit. Wie bei vielen weltanschaulichen Begriffen liegen auch beim Sozialismus verschiedene Deutungen vor. Im politischen Verständnis des Volkes wird, aufgrund der bisher realpolitisch sich sozialistisch bezeichnenden Systeme, Sozialismus fälschlicherweise mit kommunistischer Planwirtschaft gleichgesetzt, und daher abgelehnt. Nationaler Sozialismus sucht den Ausgleich zwischen Markt und Plan, und entspringt nicht dem materialistischen Denken der Linken. Nicht mit dem Ziel des Klassenkampfes, sondern der Klassenbeseitigung muß der Sozialismusbegriff aus nationalistischer Sicht wieder als annehmbarer Begriff besetzt werden.

Staat

Politische Organisation eines Nation gewordenen Volkes. Drei Elemente: Staatsgebiet (Lebensraum; Territorium) - Staatsgewalt (Autorität) - Staatsvolk (Nation). Nationalstaat ist ein Staat, dessen Herrschaftsgebiet sich mit dem Siedlungsgebiet eines Volkes deckt. Der Staat ist Träger der Unabhängigkeit. „Staatskunst” ist seit alters her die Außenpolitik.

Stamm

Ein Volk entsteht oft aus Stämmen, regionalen Einheiten gleicher Sprache. Volk ist von Natur gegeben. Nation ist nicht gleich Volk; sie ist ein sich politisch bewußt gewordenes Volk mit einheitlichem Handlungsvermögen. Grundlegend für ein Volk sind: Gemeinsame Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur sowie gemeinsames Erleben und Schicksal. „Volk ist die aus einem oder mehreren Stämmen erwachsene, von gemeinsamer Geschichte und gemeinsamem Lebensraum geprägte Kultur- und Lebensgemeinschaft, die sich eine wesensgemäße staatliche Form schaffte und damit bewußt zur Nation wird.” (POLITISCHES LEXIKON, Hannover 1966). Das Volk gliedert sich nicht waagerecht in „Klassen”, sondern senkrecht in gleichberechtigte Stände.

Volksgemeinschaft

Volksgemeinschaft soll vorrangig das Gemeinwohl sichern, u.a. Schutz der Einzelnen vor den Einzelanliegen anderer, Ausbeutung und Entfremdung von ihrer nationalen Identität. Die Volksgemeinschaft schafft die Verpflichtung für die Mitwirkung aller im Volk. Sie wird stets eine klare soziale Unterscheidung zeigen, als Folge der Verschiedenheit der Menschen (nach Alter, Begabung, Anspruch, Kenntnis, Fähigkeit, Leistung, Haltung usw.)

Volkssouveränität

Aufgabe des Nationalstaates ist es, die Volkssouveranität nach außen zu wahren. Der Vorstellung der tatsächlichen Volkssouveranität nach innen wurde in noch keinem geschichtlichen und gegenwärtigen System annehmbar Rechnung getragen. Ein Staatswesen, das dem Volke unter Berücksichtigung eines anthropologisch wirklichen Menschenbildes bestmögliche Entfaltung angedeihen läßt, kommt diesem Ziel realpolitisch am nächsten.

Westliche Wertegemeinschaft

Hohle Redewendung, in der die Liberalisten der US-Ostküste und ihre Nachbeter in Europa ihre Lehre als nicht nur richtig, sondern allgemeinverbindlich und unumkehrbar reden wollen. Abweichende Ansichten werden nicht geduldet oder angehört, sondern in einer Art Kreuzzug als „Faschisten” und „Rassisten” vernichtet oder wenigstens ausgeschaltet, und zwar mit allen Mitteln. Kern der Westlichen Wertegemeinschaft sind Individualismus, Internationalismus, „Menschenrechte” sowie die Vorherrschaft der Wirtschaft und Kapitalanliegen, die durch Wegfall von Grenzen und nationalen Unterschieden zu einem globalen System von Markt, Gewinnvorrang und Gleichmacherei führen. Eine Macht wie die USA, die durch Völkermord an den Indianern, durch Negersklaverei sowie durch Imperialismus (Atombombenabwurf auf Japan 1945) und unsoziale Zustände im eigenen Land „glänzen”, ist kaum glaubwürdig, eine verbindliche gute und neue Weltordnung zu verkünden.

Zentralismus

Eine starke Zentralgewalt bedeutet die Macht der Staatsregierung die wesentlichen, richtungsweisenden Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen. Zentralistische Systeme trachten danach, innere Geschlossenheit, äußere Einheit sowie eine wirksame Handlungsfähigkeit aufzuweisen. Zentralismus fördert eine erhöhte nationale Identität, und wirkt seperatistischen Bestrebungen entgegen. Richtig verstandener Zentralismus läßt jedoch durch seine politisch entlastende Wirkung auch den Regionen den nötigen Spielraum für ihre kulturelle Eigenständigkeit.
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