NPD Bezirksverband Rhein-Main

16.11.2017

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Rekordobdachlosigkeit ist eine Schande für Deutschland!

Die Zahl armer Kinder steigt, der Niedriglohnsektor nimmt überhand, Millionen Deutsche steuern auf Altersarmut zu. Doch viele Wirtschaftswissenschaftler und wirtschaftsliberale Polit-Bonzen der Globalisierungsparteien merken dann immerfort an, dass es sich ja nur um relative Armut handele, dass man das ja im Verhältnis sehen müsse. Wirkliche Armut finde man in Deutschland kaum.

Diese Haltung ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Familienvater, der mit seinem Gehalt kaum in der Lage ist, seine Familie zu ernähren, für jede alleinerziehende Mutter, die kaum über die Runden kommt und alle älteren Menschen, die ihren Lebensabend mit dem Sammeln von Pfandflaschen finanzieren müssen.

Doch aktuelle Zahlen machen deutlich, dass Armut mittlerweile für viele Menschen in Deutschland auch im wahrsten Sinne des Wortes existenzbedrohend ist. Die Zahl der Wohnungslosen ist seit 2014 um 150 Prozent gestiegen. Aktuell leben 860.000 Menschen in Deutschland ohne festen Wohnsitz. Laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) hänge das nicht primär mit der massiven Zunahme der Flüchtlings- und Asylbewerberzahlen seit 2015 zusammen, sondern vor allem mit den dramatisch gestiegenen Mieten und fehlender Armutsbekämpfung. Dazu sagt der Geschäftsführer der BAG W, Thomas Specht: „Auch ohne Berücksichtigung der Wohnungslosigkeit von Flüchtlingen müssen wir leider davon ausgehen, dass der Anstieg der Wohnungslosenzahlen zwischen 2015 und 2016 unseren früheren Prognosen entsprochen hat. Die Zuwanderung hat die Gesamtsituation dramatisch verschärft, ist aber keinesfalls alleinige Ursache der neuen Wohnungsnot.“

Laut der BAG W sei davon auszugehen, dass die Zahl der Wohnungslosen bis 2018 abermals um 40 Prozent auf 1,2 Millionen ansteigen werde.

Neben der durch Zuwanderung gestiegenen Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum ist eine der Hauptursache für die katastrophale Situation, dass die Zahl der Sozialwohnungen seit dem Jahr 1990 um 60 Prozent gesunken ist. Im Jahr 2016 gab es noch insgesamt 1,2 Millionen Sozialwohnungen, bis 2020 wird die Zahl der entsprechend ausgewiesenen Wohnungen um weitere 170.000 sinken.

Eine weitere politisch hausgemachte Ursache ist die massive Privatisierung von kommunalen Wohnraum. In fast allen Bundesländern wurde in letzten Jahrzehnten kommunales Tafelsilber verscherbelt, um die Liquidität der Kommunen zu gewährleisten. Dies nutzt nur kurzfristig, nun gucken Millionen Deutsche in die Röhre und müssen einen beträchtlichen Teil ihres Einkommens für Miete und die entsprechenden Nebenkosten aufwenden. Die Mieten werden in den kommenden Monaten und Jahren weiter anziehen, weil etwa elf Millionen Kleinwohnungen fehlen.

Wenn wir nicht wollen, dass Obdachlosigkeit zum millionenfachen Massenphänomen wird und immer mehr Landsleute endgültig durchs soziale Raster fallen, braucht es jetzt eine nationale Kraftanstrengung. Jeder Wohnungslose ist einer zu viel!

Die Bundesregierung rühmt sich seit Jahren für steigende Steuereinnahmen. Doch dies sind nicht die Gelder der Regierung, sondern das Geld des Volkes. Statt es für Asylbewerber und Flüchtlinge aus dem Fenster zu werfen, muss es zur Linderung der Not von Einheimischen verwendet werden. Bezahlbarer Wohnraum ist aus Sicht der NPD ein soziales Grundrecht, das jedem Bürger zustehen muss.

Ronny Zasowk

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